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Bodengleiche Duschen schaffen im Bad nicht nur
einen fließenden Übergang zwischen
Trocken- und Nassbereich und sind somit raumprägendes
Gestaltungsmittel, sondern ermöglichen auch
einen barrierefreien Einstieg in die Dusche –
IM Hinblick auf das Wohnen im Alter ein schlagkräftiges
Argument. Oft verlässt sich der Architekt
oder Innenarchitekt bei der Planung einer bodengleichen
Dusche auf eigene Lösungsansätze und
Erfahrungen. Kritisch kann es bei diesen Ausführungen
bei der dauerhaften Funktionsgewährleistung
werden. Hat der Planer auch wirklich alle Normen
eingehalten? Schafft die Lösung auch eine
erhöhte Entwässerungsleistung beim Einsatz
von Wellnessduschen oder Schwallbrausen? Um hier
auf der sicheren Seite zu sein, kann der Planer
auf einige durchdachte – und zertifizierte!
– Produkte zurückgreifen um seine Wunschlösung
zu generieren. Unabhängig von der Motivation
des Einsatzes ist aber auch bei einer einbaufertigen
Lösung grundsätzlich ein Fachhandwerker
bei der Planung und Ausführung hinzuziehen.
Grundsätzlich muss zwischen Neubau und Bauen
im Bestand unterschieden werden. Beim Neubau muss
zum Beispiel „nur“ auf eine rechtzeitige
Vorplanung der Leitungsführung und der örtliche
Definierung des Siphons geachtet werden. Ausschlaggebend
für eine mit dem Badboden bündige Lösung
ist die Höhe des Siphons und die Lage des
vorhandenen Abflusses. Hier kann durch eine vorausschauende
Planung – auch im Bestand – eine optimierte
Lösung gefunden werden. Je nach Geschosslage
des Bades und dem Umfang von Renovierung im Haus
können zum Beispiel Leitungen und Abläufe
auch über darunterliegende Räume in
abgehängten Decken verlegt werden um die
Aufbauhöhe des Estrichs im Bad niedrig zu
halten.
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